Seien wir mal ehrlich,...

es sieht doch so aus:

*da studiert man im Durchschnitt 6,86 Jahre

*wälzt kiloweise Bücher (genaugenommen 97,4 kg)

*steht stundenlang an diversen Sekretariaten, Schaltern etc. an  (89,5h bis zum Abschluß)

*geht trotz Brechreiz immer wieder in die Mensa (521 mal) trotz Stammessen

*um dort die bewährte "kalorienreiche, abwechslungsreiche und aufbauende Kost"
zu sich zu nehmen (7100 kJoule /Tag)
 

* macht brav seine Scheinchen (16,33 im Durchschnitt) oder ECTS-Pünktchen (30 im Semester sollten es schon sein)
 
und tippt seine Seminararbeiten (8,4)  und sonstigen Mist, den keiner liest außer man selbst.

* hat wegen ständigem Streß kaum Zeit zu    zwischenmenschlichen Beziehungen (nur 3-4 Sexualpartner, in Nürnberg sogar nur 1,8 allmächd!)
 

* um dann schließlich doch eine allseits bekannte Bundesagentur regelmäßig aufsuchen zu dürfen
(wie 4,28 Mio andere auch/ Stand Dez.08)
 
Ganz schön deprimierend, was?

Find ich auch!
 
Aber was solls???

                          gaudeamus igitur

    lat.= "Trotzdem laßt uns fröhlich sein"