Seien wir mal ehrlich,...
es sieht doch so aus:
*da studiert man im Durchschnitt 6,86 Jahre
*wälzt kiloweise Bücher (genaugenommen 97,4 kg)
*steht stundenlang an diversen Sekretariaten, Schaltern etc. an (89,5h bis zum Abschluß)*geht trotz Brechreiz immer wieder in die Mensa (521 mal) trotz Stammessen
*um dort die bewährte "kalorienreiche, abwechslungsreiche und aufbauende Kost"
zu sich zu nehmen (7100 kJoule /Tag)
* macht brav seine Scheinchen (16,33 im Durchschnitt) oder ECTS-Pünktchen (30 im Semester sollten es schon sein)
und tipptseine Seminararbeiten (8,4) und sonstigen Mist, den keiner liest außer man selbst.
* hat wegen ständigem Streß kaum Zeit zu zwischenmenschlichen Beziehungen (nur 3-4 Sexualpartner, in Nürnberg sogar nur 1,8 allmächd!)
* um dann schließlich doch eine allseits bekannte Bundesagentur regelmäßig aufsuchen zu dürfen
(wie 4,28 Mio andere auch/ Stand Dez.08)
Ganz schön deprimierend, was?Find ich auch!
Aber was solls???
gaudeamus igitur
lat.= "Trotzdem laßt uns fröhlich sein"
Links zum Thema
Seminararbeiten und sonstiges interessantes Zeug zum Download (keine Haftung für Fehlerhaftigkeit)
| Frühsozialismus in Frankreich 1780-1815 (SS97) |
| Neil Postman "Wir amüsieren uns zu Tode" (Exzerpt) |
| Die französisch-amerikanischen Beziehungen in den Sechziger Jahren (SS 97) |
| G. Ammon, "Das Europa der Regionen" (Exzerpt) |
| Der Mythos der "nation" (WS96/97) - eine Analyseder politischen Symbole in Frankreich |
| Das Zisterzienserkloster Bildhausen (SS97) Seine Geschichte 1160 bis heute |
| Magisterarbeit (WS97/98): Die "guerres franco-francaises" in der jüngsten Historiographie-Debatte zu Vichy |
Und wer mit dem ganzen intellektuellen Kram partout
nichts anfangen kann, für den gibts hier noch ein
paar praktische Tips zum Thema:
"Atombombenbau für Heimwerker"